- Mural for the dining room of the Stoclet Palais (1862-1918)
Mural for the dining room of the Stoclet Palais (1862-1918)
Gustav Klimt
Normaler Preis 19,00€+Preis pro Einheit pro - Fruit trees (1862-1918)
Fruit trees (1862-1918)
Gustav Klimt
Normaler Preis 19,00€+Preis pro Einheit pro - Insel im Attersee (1901)
Insel im Attersee (1901)
Gustav Klimt
Normaler Preis 19,00€+Preis pro Einheit pro - Dame mit Fächer (1917)
Dame mit Fächer (1917)
Gustav Klimt
Normaler Preis 19,00€+Preis pro Einheit pro - Wasserschlangen nach Gustav Klimt, Tafel 39 (1918)
Wasserschlangen nach Gustav Klimt, Tafel 39 (1918)
Gustav Klimt
Normaler Preis 19,00€+Preis pro Einheit pro - Danae nach Gustav Klimt, Tafel 32 (1918)
Danae nach Gustav Klimt, Tafel 32 (1918)
Gustav Klimt
Normaler Preis 19,00€+Preis pro Einheit pro - Die Braut (unvollendet) (1918)
Die Braut (unvollendet) (1918)
Gustav Klimt
Normaler Preis 19,00€+Preis pro Einheit pro - Gartenweg mit Hühnern (1916)
Gartenweg mit Hühnern (1916)
Gustav Klimt
Normaler Preis 19,00€+Preis pro Einheit pro - Bluehender Mohn (1907)
Bluehender Mohn (1907)
Gustav Klimt
Normaler Preis 19,00€+Preis pro Einheit pro

Gustav Klimt
Gustav Klimt: Ein Meister der Goldenen Träume
In der schillernden Welt der Wiener Jahrhundertwende, wo Kaffeehäuser als intellektuelle Brutstätten dienten und die Luft von der Melodie der Walzer erfüllt war, trat ein Künstler hervor, dessen Werk die Grenzen des Konventionellen sprengte und die Kunstwelt in einen goldenen Rausch versetzte. Gustav Klimt, geboren am 14. Juli 1862 in Baumgarten, einem Vorort von Wien, war nicht nur ein Maler, sondern ein Visionär, der die Kunst seiner Zeit revolutionierte und bis heute fasziniert.
Klimt wuchs in einer Familie auf, die von Kreativität durchdrungen war. Sein Vater Ernst Klimt war ein Goldgraveur, und es scheint, als habe Gustav von ihm die Liebe zum Glanz und zur Opulenz geerbt. Schon früh zeigte sich sein Talent, und so begann er im zarten Alter von 14 Jahren seine Ausbildung an der Wiener Kunstgewerbeschule. Dort lernte er nicht nur die Techniken der Malerei, sondern auch die Kunst des Dekorativen, die später zu einem Markenzeichen seiner Werke werden sollte.
In den 1880er Jahren gründete Klimt zusammen mit seinem Bruder Ernst und dem Freund Franz Matsch die Künstler-Compagnie, die sich auf die Dekoration von Theatern und öffentlichen Gebäuden spezialisierte. Doch der wahre Durchbruch kam, als Klimt 1897 Mitbegründer der Wiener Secession wurde, einer Künstlervereinigung, die sich gegen die konservativen Strömungen der akademischen Kunst wandte. Die Secession war ein Aufruf zur Erneuerung, und Klimt wurde ihr erster Präsident.
Klimts Werk ist geprägt von einer einzigartigen Mischung aus Symbolismus und Jugendstil, einer Bewegung, die sich durch geschwungene Linien, florale Muster und eine Vorliebe für das Dekorative auszeichnet. Doch es war seine „Goldene Periode“, die ihn unsterblich machte. In dieser Phase, die um 1900 begann, schuf er einige seiner bekanntesten Werke, darunter „Der Kuss“ und „Porträt der Adele Bloch-Bauer I“. Diese Gemälde sind nicht nur Meisterwerke der Malerei, sondern auch ein Fest für die Sinne, in denen Gold und Farbe in einem harmonischen Tanz verschmelzen.
Klimts Frauenporträts sind von einer fast hypnotischen Anziehungskraft. Sie sind geheimnisvoll, sinnlich und oft in eine Aura des Unnahbaren gehüllt. Seine Darstellungen von Frauen sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch Ausdruck einer tiefen Bewunderung und eines Respekts für das Weibliche. Klimt selbst sagte einmal: „Wer etwas über mich wissen will – als Künstler, der einzig wichtige – der soll meine Bilder aufmerksam betrachten und versuchen, daraus zu erkennen, wer ich bin und was ich will.“
Doch Klimts Leben war nicht nur von künstlerischem Erfolg geprägt. Er war ein Mann der Widersprüche, ein Einzelgänger, der die Gesellschaft mied, aber dennoch von ihr umgeben war. Sein Privatleben war von zahlreichen Affären geprägt, und es wird gemunkelt, dass er Vater von mindestens 14 unehelichen Kindern war. Trotz seiner Zurückgezogenheit war er ein Magnet für die Frauen der Wiener Gesellschaft, die sich von seiner charismatischen Ausstrahlung angezogen fühlten.
Klimts Einfluss auf die Kunstwelt ist unbestreitbar. Seine Werke sind heute in den renommiertesten Museen der Welt zu finden und erzielen auf Auktionen Rekordpreise. Doch sein Vermächtnis geht über den materiellen Wert hinaus. Er hat die Kunst seiner Zeit neu definiert und eine Brücke zwischen Tradition und Moderne geschlagen. Seine Bilder sind ein Fenster in eine Welt der Träume, in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen.
Am 6. Februar 1918 verstarb Gustav Klimt in Wien an den Folgen eines Schlaganfalls. Doch sein Geist lebt weiter in seinen Werken, die uns auch heute noch in ihren Bann ziehen. Klimt war ein Meister der goldenen Träume, ein Künstler, der die Schönheit in ihrer reinsten Form suchte und fand. Seine Bilder sind ein Zeugnis seiner unermüdlichen Suche nach dem Schönen und dem Erhabenen, und sie erinnern uns daran, dass Kunst nicht nur gesehen, sondern auch gefühlt werden muss.